Von: luk
Bozen – Der renommierte Bergsteiger Reinhold Messner, die Olympiasiegerin Tania Cagnotto und weitere Persönlichkeiten aus dem wirtschaftlichen und kulturellen Leben Südtirols haben in einem gemeinsamen Appell ihre Sorge um die Autonomie des Landes und die Zukunft kommender Generationen zum Ausdruck gebracht.
Die Erklärung, die auch von Konrad Bergmeister, Marlene Kranebitter, Markus Pescoller, Robert Pichler, Norbert Rier, Theodor Rifesser und Angelika Stampfl unterzeichnet wurde, betont die Notwendigkeit von Stabilität und Gemeinschaftsgefühl, insbesondere in turbulenten Zeiten.
„Liebe Su?dtirolerinnen und Su?dtiroler,
Su?dtirol, seine Autonomie und die Zukunft der na?chsten Generation liegen uns
am Herzen. Deshalb haben wir gemeinsam beschlossen, uns zu Wort zu melden.
Wir wollen daran erinnern, wie wichtig Stabilita?t und Gemeinschaftssinn fu?r unser Land sind. Gerade in bewegten Zeiten sind Stabilita?t und Berechenbarkeit dringend notwendig. Extreme Positionen oder einfache Lo?sungen werden der Vielfalt des Lebens und unseres Landes nicht gerecht. Der Weg der Vernunft mag beschwerlicher sein, aber nur damit ko?nnen wir unserer Jugend in der Heimat eine Zukunft geben!Aus perso?nlicher Erfahrung wissen wir, dass gerade in Momenten der gro?ßten Herausforderung starkes Vertrauen in die eigenen Mo?glichkeiten und wertscha?tzendes Miteinander entscheidend sind. Daraus entsteht eine besondere Kraft, die wir nicht nur gegenu?ber Rom und Bru?ssel brauchen.
Wahlen zum Su?dtiroler Landtag sind immer auch Wahlen fu?r einen politischen Auftrag des respektvollen Miteinanders der verschiedenen Sprachgruppen nach den Regeln unserer Autonomie. In der Vergangenheit wurde durch Glaubwu?rdigkeit, Zusammenhalt und Aufeinander-Zugehen viel erreicht.
Setzen wir das nicht auf’s Spiel, setzen wir auf Besta?ndigkeit und unseren demokratischen Fußabdruck so, dass er dieser Verantwortung gerecht wird.“Wahlen zum Su?dtiroler Landtag sind immer auch Wahlen fu?r einen politischen Auftrag des respektvollen Miteinanders der verschiedenen Sprachgruppen nach den Regeln unserer Autonomie.



