Brixen - Was der heilige Benedikt von Nursia vor gut 1500 Jahren festgesetzt habe, sei für die Ökonomie und das Management zu weiten Teilen heute noch gültig, sagt Korbinian Birnbacher, Erzabt von St. Peter in Salzburg. Der Abt ist einer der Diskussionsteilnehmer des Cusanus. Dialog, am Mittwoch, 8. November. Die vom heiligen Benedikt verfasste Regel ist eine Ordnung für das Leben einer Mönchsgemeinschaft. Darin spielt der Abt als Vorsteher eine zentrale Rolle. Die für den Abt wesentlichen Kernkompetenzen lassen sich auch auf moderne Führungskräfte übertragen, welche mehr in zufriedene und motivierte Arbeitnehmer:innen als in schnelles Unternehmenswachstum investieren wollen. Es geht im „benediktinischen Führungsstil“ nicht nur um eine wirtschaftliche, sondern auch um eine geistige Führung. Es geht um die Menschen und ihre Stärken sowie um die Gemeinschaft. Denn: zufriedene, engagierte Mitarbeiter:innen fördern letztendlich den Erfolg eines Unternehmens. Cusanus. Dialog: Führen heißt, die Stärken der:des Einzelnen erkennen Mittwoch, 8. November, 19. 30 Uhr Es diskutieren: Korbinian Birnbacher, Erzabt an St. Peter, Salzburg, Mönch, Abt und Buchautor Johannes Schneebacher, Schenna, Unternehmer und Berater Maria-Anna Gasser Fink, ehem. Bürgermeisterin Katia Endrizzi, Beirätin im Vorstand von wnet Moderatorin: Jutta Wieser, Ritten Der Cusanus. Dialog ist frei zugänglich, um Anmeldung wird gebeten.