Bozen – Über Tage hat die beim Verdiplatz in Bozen gefundene Weltkriegsbombe die Südtiroler Landeshauptstadt verkehrstechnisch massiv beeinträchtigt. Die gestrige Entschärfungsaktion von Spezialisten des italienischen Heeres hat reibungslos geklappt. Die Zünder wurden von der Bombe entfernt, separat gesprengt und die Weltkriegsbombe dann in Vahrn im ehemaligen Pulverlager kontrolliert zur Explosion gebracht. https://www. facebook. com/lfvsuedtirol/videos/517069232409062/ In Bozen bleiben die Straßen rund um die Bombenfundstelle noch bis Donnerstag gesperrt. Medienberichten zufolge muss zunächst noch der Schutzwall aus 900 Kubikmetern Sand entfernt werden. Erst dann können die Loretobrücke, die Mayr-Nusser-Straße und auch der Radweg wieder geöffnet werden. Indes könnte es durchaus möglich sein, dass es bei den Arbeiten für das neue Einkaufszentrum noch weitere Blindgänger aus dem Zweiten Weltkrieg gefunden werden. Die Zone rund um den Bahnhof war in den Monaten vor Kriegsende mehrfach Ziel alliierter Bombenangriffe. Von den abgeworfenen Bomben dürften rund fünf bis 15 Prozent nicht detoniert sein.